Rückschlag für Pro Sesseli Weissenstein

«Wir sind überzeugt, dass dieser Typ Bahn sicherheitstechnisch nicht sanierbar ist. Sie erhält von uns nie mehr eine Bewilligung», wiederholt Saladin die BAV-Haltung. Sprich: Entweder gibts eine neue Bahn, oder keine mehr.

Quelle: Sässeli unter Rechtsschutz

Was wohl die Ursache für die geplante neue Gondelbahn war, wurde nun vom Bundesamt für Verkehr bestätigt, eine derart alte Bahn ist sicherheitstechnisch nicht mehr tragbar. Nostalgie und Tradition hin oder her der Verein Pro Sesseli muss wohl akzeptieren, das die Bahn nicht gerettet werden kann.

Grund genug nun in die Zukunft zu blicken und das neue Projekt zu unterstützen, so dass der Solothurner Hausberg wieder attraktiv wird und auch in der Winterzeit besucht werden kann.

3 Kommentare

  1. Es ist tatsächlich an der Zeit, dass die rot-grünen Nostalgiker der Realität ins Auge sehen und den Neubau einer Gondelbahn nicht weiter hemmen. Andere Projekte entbehren jeglicher wirtschaftlichen Grundlage. Je länger die Bahn still steht, desto grösser die Liquiditätsprobleme des Kurhauses, mit dem der ganze Berg steht oder fällt (sinnbildlich)

  2. Tut mir leid dies feststellen zu müssen aber ein größerer Schwachsinn als diese Behördenaussage ist mir schon seit Jahren nicht mehr untergekommen.
    In Deutschland laufen in konkret in Garmisch – Partenkirchen zwei Bahnen des Herstellers PHB (Giovanolalizenz mit fast baugleichen Klemmen) nach wie vor und ein Ersatz dieser ist weder geplant noch vonnöten.
    In der BRD gibt es allerdings einen juristischen Bestandsschutz der durch die deutsche Verfassung begründet ist; dieser setzt die EU – Seilbahnvorgaben (deren rein herstellerllobbyistisch begründeten und fachlich in keiner Weise nachvollziehbaren Teile die Schweiz als Nichtmitglied nicht zu übernehmen hätte brauchen wenn da jemand sich die Mühe gemacht hätte den Sinn bzw. Unsinn der Vorgaben mal wenigstens zu überdenken) in diesem Punkt außer Kraft. Konkret bedeutet das, daß die Bahnen weiterbetrieben werden können soferne sie alle nötigen aufsichtsbehördlich vorgeschriebenen Prüfungen positiv absolvieren und sind deswegen auch in keinster Weise unsicherer als die Bahnen in anderen EU – Mitgliedsstaaten. So wie dies aber außerhalb Deutschlands EU – weit gehandhabt wird ist das nichts anderes als ein garantierter Zwangsumsatz für die beiden großen europäischen Herstellerkonsortien und erinnert mich viel eher an kommunistische Planwirtschaftsprinzipien als jene einer sozialen Marktwirtschaft.

  3. Ich bin von jeher für die Sässeli, denn so direckt wie dies mit den Sässelidie Natur zu erleben, wird niemals mit den Gondel gewehrleistet sein. Man sitzt mit anderen Leute in einer verschlossener Kabine, jeder der4bis 6 Personen haben
    je eine andere Ausdunstung und das muss man dann 20 Minuten ertragen, dazu kommen noch Händi Anrufe dazu die sicher auch stöhrend wirken, aber was sols, man hat sich heutzutage mit all den Unanemlichkeiten abgefunden, der Mensch ist so zu sagen abgestumpft und will nur noch Bequemlichkeiten geniessen. Man könnte aber einen Kompromiss abschliesen, indem man für die, die in ein Sässeli steigen wollen, so eines bekommen, sollte doch tenisch möglich sein. Man muss auch solche Kompromisse durchdenken ob das machbar ist. Ich finde es sehr schade wenn das anderläuft als mit den Sässeli, alt und Jung sind Jahre lang mit diesen Sässeli auf den Weissenstein transporttiert worden und viele möchten die Sässeli bei behalten. Es war immer ein Erlebniss für sich, mit den Sässeli auf den Weissenstein zu transporttiert zu werden.

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