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Migros und die Rasierklingen

Vielmehr senkt die Nummer eins im Schweizer Detailhandel die Preise für Rasierklingen. Ab Montag kosten die Klingen in den Migros-Läden gegenüber der Preisempfehlung des Herstellers fünf bis zehn Franken weniger, wie Migros am Sonntag mitteilte. [ …. ]

Der Marktführer Procter & Gamble begründe die jährlich steigenden Kosten seiner Produkte mit hohen Ausgaben für Werbekampagnen, Produktentwicklungen und Promotionen, die das Wachstum des Unternehmens sicherstellen sollen. [ … ]

«Die Erhöhungen sind für uns nicht nachvollziehbar. Die Preise haben die Grenze des Erträglichen erreicht. Es entsteht der Eindruck, lediglich höhere Margen erzielen zu wollen», wird Alex Sieber, Leiter Food/Near food im Migros-Genossenschafts-Bund in der Mitteilung zitiert.

Quelle: Migros eröffnet Preiskrieg gegen Gillette

Bravo Migros! Schön das sich der Grossverteiler für den Konsumenten einsetzt und sich gegen das Monopol von Gillette zu wehren versucht.
Bereits die aktuellen Preise für Rasierklingen sind unverschämt hoch. Ausserdem muss jede angebliche Neuerung noch teuer bezahlt werden (z.B. Mach3 Turbo, etc.), obwohl es in dieser Branche nicht möglich das Rad neu zu erfinden.

Schade eigentlich das die neue Marketing Strategie voll auf Kosten des Kunden gehen soll. Insbesondere ist es mir unverständlich, wie man bei der aktuellen Wirtschaftslage auf mehrere prominente Werbeträger setzt, welche horrende Geldbeträge fordern. Mir persönlich ist es egal, ob nun Roger Federer oder David Beckham mit Gillette rasiert, ich werde weiterhin bei meinem bewährten alten Mach3 bleiben.

Durgol vs. Potz

«Migros nutzt unseren Bekanntheitsgrad schamlos aus», so Verwaltungsratspräsident Heinz Düring im «Sonntag», «sie spart sich den grössten Teil der Entwicklungs- und Werbekosten der Markenhersteller und hat deshalb sogar eine höhere Marge– trotz eines tieferen Verkaufpreises.»

Migros weist den Kopie-Vorwurf zurück: «Die einzige Gemeinsamkeit der Produkte ist, dass beide dem Zweck der Entkalkung von Kaffeemaschinen dienen», so Sprecherin Monika Weibel. Beim Etiketten-Design, dem Logo, der Flaschenform und dem Deckel bestünden markante Unterschiede.

Durgol vs. Potz

Quelle: Migros verärgert Markenhersteller

Hmm, nach der Firma Düring darf es also kein weiteres Entkalkungsmittel für Kaffeemaschinen geben? Wie war das nochmal mit freier Marktwirtschaft und Wettbewerb…?!

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